Dienstag, der 03.10.2017 - Nora Baur veteidigt ihren WM-Titel

Nora Baur startete in der am meisten besetzten Gewichts- und Altersklasse in der F2 -63 Kg und hat sich, nach dem schwachen Abschneiden bei der EM, richtig gut auf die WM vorbereitet. Das wurde gleich im ersten Kampf gegen Hannah Smith aus Großbritannien deutlich. Nach zehn Sekunden warf die Deutsche die Britin mit einem Innenschenkelwurf auf den Rücken. Weitere 30 Sekunden benötigte Sie für den zweiten Kampf gegen Alice Gouget aus Frankreich. Durch einen Haltegriff stand die Deutsche im Halbfinale. Die Russin Olga Adeeva war schon ein anderes Kaliber. Letztes Jahr standen sich die beiden auch im Halbfinale gegenüber und Baur gewann knapp. Die Russin ist physisch sehr stark, doch technisch nicht so versiert wie Trainer Baurs Frau. Die hatte die Russin gut im Griff und überhastete nichts. 40 Sekunden vor Kampfende machte die Russin einen Fehler, Baur nutzte den warf und ging mit einer Wertung in Führung, die sie bis zum Ende verteidigte. Nora Baur stand im Finale und ihre Gegnerin war Javelle Ludivine aus Frankreich. Bei der WM letztes Jahr gewann die Deutsche, bei der EM die Französin, das versprach einen harten Kampf. Die Französin war schneller als die Deutsche Judotrainerin und hatte eine höhere Angriffsfrequenz. Baurs Ehefrau erhielt zwei Strafen doch blieb die dritte bis zum Ende der regulären Kampfzeit aus. Damit ging es in die Verlängerung Ludivine war platt von den vielen Angriffen davor, Baur nutzte das, drehte ein und warf die Französin auf den Rücken. Somit wiederholte Nora Baur den Erfolg von 2016 und wurde Weltmeisterin.



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